Frauen und das Auto

Frauen und Autos – ein leidiges Thema, das vor allem mit Vorurteilen behaftet ist. Frauen könne nicht Auto fahren, vom Einparken möchten wir erst gar nicht reden. Tatsächlich gilt das für eine Sorte Frau: Die, die von ihrem Mann in Sachen Auto fahren entweder nie ans Steuer gelassen wird oder – wenn sie mal fahren darf – sich ständig bevormundete Sprüche anhören muss. Die Statistiken belegen es nämlich sehr wohl: Frauen sind die besseren Autofahrer, verursachen weniger Unfälle, fahren sicherer und vor allem umsichtiger als Männer.

Autos, die Frauen bevorzugen
Im Gegensatz zu Männern legen Frauen keinen so großen Wert auf die PS, das coole Aussehen ihres Autos – zumindest im Schnitt. Dies liegt darin begründet, dass für die Frauen Autos mehr Gebrauchsgegenstand als Statussymbol darstellen. Das Auto soll funktionieren und zuverlässig sein, sie von A nach B bringen. So sind es gerade die Kleinwagen, die wendig, sparsam im Verbrauch und praktisch sind, die Frauen bevorzugen. Außer natürlich sie haben Kinder – dann ist der Familien-Minivan ein Auto, das gerade von Frauen oft gefahren wird – ein praktisches Alltagsgefährt.

Wie Frauen Auto fahren
Eines haben die Unfallstatistiken gezeigt, und auch die Fahrlehrer bestätigen: Frauen fahren umsichtiger Auto. Dies spiegelt sich in weniger Unfällen wieder – und auch in der Versicherungsprämie für Frauen. So gibt es sogar einen Versicherer in Deutschland, der ausschließlich Frauen versichert. Ein besonders günstiger Tarif für Autoversicherung, der auf die für Frauen positiven Unfallstatistiken Rücksicht nimmt. Das Vorurteil, dass Frauen keine guten Autofahrer sind, ist wohl in einer Tatsache begründet: Viele Männer lassen ihre Frauen nicht ans Steuer. Und so hat so manche Hausfrau nach vielen Ehejahren das Autofahren vielleicht sogar ganz verlernt. Oder ist sich, wenn sie mal am Steuer eines Autos sitzt, so unsicher dass sie Fahrfehler macht.

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